Auswertung zur Luftfracht Teil 2

Auswertung Luftfracht Teil 2.1

Das dargestellte Diagramm befasst sich mit Mobiltelefonen, die in den Jahren 2011 bis 2015 aus China per Luftfracht nach Deutschland eingeführt wurden.

Es ist dargestellt, wie sich die Menge der Mobiltelefone und deren statistischer Wert von 2011 bis 2015 entwickelt haben. Auf der X-Achse sind die Jahre dargestellt und auf linken Y-Achse die eingeflogene Menge in Stück. Zusätzlich ist noch auf der rechten Y-Achse der statistische Wert der eingeführten Stückzahl von Mobiltelefonen in 1000 € dargestellt. Ergänzend ist zu dem dargestellten Diagramm noch anzumerken, dass es den Import von Mobiltelefonen im Rahmen des Extrahandels zeigt. Unter Extrahandel versteht man direkt nach Deutschland eingeführte Produkte aus Nicht-EU-Ländern.

In dem Diagramm sieht man recht schnell, dass der statistische Wert der eingeführten Menge an Mobiltelefonen von 2011 bis 2015 fortlaufend zunimmt. So hatte im Jahr 2011 die eingeführte Menge einen Wert von ca. 1,1 Milliarden Euro, im Jahr 2013 schon ca. 1,8 Milliarden Euro und im Jahr 2015 betrug der Wert ca. 2,8 Milliarden Euro. Somit hat er sich im Verlauf der 5 Jahre mehr als verdoppelt. Betrachtet man parallel dazu die Entwicklung der eingeflogenen Stückzahl, kommt man zu der Erkenntnis, dass ein höherer statistischer Wert der eingeführten Mobiltelefone nicht automatisch zu einer höheren Menge führt. Tatsächlich sagt das Diagramm aus, dass die importierte Menge unregelmäßigen Schwankungen ausgesetzt ist und nicht dem Trend des statistischen Wertes folgt. 2011 wurden ca. 20 Millionen Handys eingeführt, 2012 dann ca. 2 Millionen weniger, obwohl der Wert weiter gestiegen ist. Im Jahr 2013 wurden insgesamt die meisten Mobiltelefone nach Deutschland eingeflogen, im Jahr darauf ungefähr die gleiche Menge wie 2011 und 2015 wurden dann noch ca. 11 Millionen Stück, was nur noch der Hälfte aus dem Jahr 2011 und einem Drittel aus dem Jahr 2013 entspricht, eingeführt. Dabei muss man beachten, dass der statische Wert immer weiter gestiegen ist. Letztlich ist er also pro Mobiltelefon in den Jahren 2011 bis 2015 stark angestiegen. Es gab zwar keinen fortlaufenden Anstieg, doch die Zunahme von 2011 mit ca. 58 € zu 2015 mit ca. 263 € ist trotzdem immens.

Im folgenden Diagramm wird nun im Vergleich zum vorherigen Diagramm der Intrahandel anstatt des Extrahandels betrachtet. Der Intrahandel besagt, dass Waren aus einem Land außerhalb der EU nicht direkt nach Deutschland eingeführt werden, sondern stattdessen erst ins EU-Ausland geliefert werden und von da weiter nach Deutschland gelangen.

Auswertung Luftfracht Teil 2.2

Zunächst fällt auf, dass der statistische Wert der per Luftfracht eingeführten Menge an Mobiltelefonen von 2011 bis 2015 kontinuierlich abnimmt. Im Jahr 2011 hatten die importierten Mobiltelefone einen Gesamtwert von ca. 425,3 Millionen Euro, im Jahr 2013 noch 388 Millionen Euro, 2014 betrug der Wert dann nur noch 248,4 Millionen Euro und der Tiefpunkt wurde letztlich 2015 bei ca. 21 Millionen Euro erreicht. Somit hat der Wert der eingeführten Handys um ca. 95 Prozent abgenommen. Bei der gleichzeitigen Betrachtung der Entwicklung der eingeführten Stückzahl an Mobiltelefonen kommt man zu der Erkenntnis, dass diese nicht parallel zur Entwicklung des statistischen Wertes verläuft. So nimmt die Menge nämlich nicht fortlaufend ab. Stattdessen steigt sie von 2011 zu 2012 ganz leicht an (ca. 959.000 zu 988.000) und erreicht dann 2013 ihren mit Abstand höchsten Stand bei einer eingeführten Stückzahl von 1,5 Millionen Mobiltelefonen. Danach sinkt die importierte Menge 2014 leicht unter das Niveau von 2011/12, wohingegen im Jahr 2015 ein Einbruch bei einer Menge von ca. 117.000 Handys folgt. Abschließend lässt sich die Aussage treffen, dass ein Mobiltelefon im Jahr 2011 den höchsten und im Jahr 2015 den niedrigsten statistischen Wert hatte.

Vergleicht man das Diagramm zum Extrahandel mit dem Diagramm zum Intrahandel, gelangt man zu der Erkenntnis, dass in beiden Fällen die eingeführte Menge an Mobiltelefonen zwar Schwankungen ausgesetzt ist, aber doch im gesamten Verlauf abnimmt. Der Unterschied liegt darin, dass der statistische Wert der importierten Menge beim Extrahandel beständig steigt, beim Intrahandel jedoch beständig sinkt.

(Quelle: Sonderauswertungen des Statistischen Bundesamtes für das UNH)

(Erstellt von Fabian Diekmann am 06.03.2017)

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