Treburer Oberwald- Daten und Fakten

Die Grundlage für die Inanspruchnahme des „Treburer Oberwaldes“ ist der Planfeststellungsbeschluss 2007 zum Ausbau Flughafen Frankfurt Main:

 Ausbau der Anschlußstelle Zeppelinheim – Treburer Oberwald

Der Treburer Oberwald liegt östlich an der A5, zwischen der Anschlußstelle Zeppelinheim und dem Walldorfer Badesee. An dieser Stelle ist, wie im Planfeststellungsbeschluss von 2007 festgeschrieben, der Bau einer neuen Zufahrt zum Terminal 3 geplant.

Der Schutzstatus „Bannwald“ wurde für die betroffene Waldfläche bereits 2007 im Rahmen der Planfeststellung und deren Beschluss aufgehoben.

Laut Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Frankfurter Flughafens sind von der Baumaßnahme zur neuen Autobahn-Anschlussstelle Zeppelinheim Flächen wie folgt betroffen:

  •         Die durch Rodungen insgesamt betroffene Fläche beträgt 7,2ha
  •         davon sind 5ha Waldgebiet und
  •         2,2ha Straßenbegleitgrün sowie vorhandene Wege.

Im Rahmen der Eingriffs-Ausgleichs-Regelung ist laut den §§ 14 + 15 BNatschG für die sich aus dem Eingriff ergebenden Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft funktional auszugleichen oder es sind gleichwertige andere Aufwertungen zu schaffen. Folgende Ausgleichs-, bzw. Kompensationsmaßnahmen sind nach Vorgabe des Planfeststellungsbeschlusses an dieser Stelle umzusetzen (vgl. dazu auch Plan9.2-8):

  • Im Anschluss an die Bauarbeiten sind im angrenzenden, jetzigen Waldbestand auf einer Fläche von 13ha Ausgleichsmaßnahmen in Form von Waldunterpflanzungen, u.a. zur Entwicklung naturnaher Laubwälder, durchzuführen.
  • Auf den Grünflächen der Anschlussstelle ist eine Kräuterwiesenansaat, die Eingrünung der Versickerungsflächen, sowie Gehölzanpflanzungen vorzunehmen.

Eigentumsverhältnisse der betroffenen Flächen

Die Eigentumsverhältnisse der durch den Ausbau betroffenen Flächen stellen sich folgendermaßen dar (vgl. dazu PlanB10-4a):

  • Von den 7,2ha der Gesamtfläche entfallen im Moment 6,1ha in Treburer Besitz, wovon 4,5ha Waldfläche und 1,6ha zur vorrübergehenden Nutzung während der Baumaßnahmen sind.
  • Die Fläche der Ausgleichs-/ Kompensationsmaßnahmen ist nach wie vor im Besitz der Stadt Trebur.

Nähere Informationen und Detail-Karten finden sich in den PFB-Unterlagen, B8.1-1b, B10-4a und B9.2-8g.

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